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Neues Online-Special der bfai mit Länder und Branchenanalysen zur Finanzkrise
Die derzeitige Finanzmarktkrise erschüttert die Weltmärkte. Viele Experten erwarten negative Folgen für die Realwirtschaft. Die großen Industriestaaten haben ihre Wachstumsprognosen stark nach unten korrigiert. Was bedeutet dies für die Exportnation Deutschland?
Um deutschen Unternehmen hierzu Informationen zu liefern, bietet die Bundesagentur für Außenwirtschaft (bfai) ab sofort ein Online-Special zu den Auswirkungen der Finanzkrise auf die Realwirtschaft ausgewählter Exportmärkte und Branchen. Unter www.bfai.de findet der Nutzer zahlreiche Länder- und Branchenberichte, die fortlaufend mit aktuellen Beiträgen ergänzt werden. Die Weltkonjunktur hat sich im Laufe des Jahres 2008 insgesamt bereits erheblich verlangsamt, vielerorts machen Rezessionsängste die Runde.
Erstmals seit 2003 sanken die deutschen Ausfuhren zwei Quartale in Folge. Wie stark sich die US-Finanzkrise, die Erschütterung vieler Finanzmärkte und die Hysterie der Börsen auf die Industriekonjunktur einzelner Länder auswirkt, ist schwer einzuschätzen. Betroffen sind tendenziell eher die Länder und Branchen, die eng mit dem US-amerikanischen Konsummarkt und dem internationalen Kapitalmarkt verwoben sind. Gleichzeitig ist in vielen Ländern eine generelle Verunsicherung und Ratlosigkeit zu spüren.
Die deutschen Exporteure sollten sich von den eher trüben Aussichten nicht entmutigen lassen. Zu vielen Gütern und Technologien „made in Germany“ fehlen im Ausland häufig Alternativen. Produkte aus exportstarken Branchen wie dem Maschinenbau werden auch weiterhin international gefragt sein. Schwellenländer in Osteuropa, in Nahost sowie in Asien haben immer noch hohen Nachholbedarf und bieten langfristig Absatzmöglichkeiten. Die Bundesagentur für Außenwirtschaft (bfai) ist eine Servicestelle des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie.
Ihre Hauptaufgabe ist die Bereitstellung von Informationen über Auslandsmärkte in den Bereichen Wirtschaft, Recht und Zoll. Hauptzielgruppe sind kleine und mittlere Unternehmen. Korrespondenten in rund 50 Ländern liefern Daten, die in der Kölner Zentrale aufbereitet und veröffentlicht werden.
eingestellt am 06.02.2009
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