IHK Ausbildungsumfrage 2010 Seite drucken  
  Zentrale Ergebnisse der Befragung hessischer Ausbildungsbetriebe  
 


In der vorliegenden Auswertung werden die hessischen Ergebnisse dargestellt und bei Abweichungen mit dem bundesdeutschen Durchschnitt verglichen.

Die zentralen Ergebnisse:

  • Das Angebot an Ausbildungsplätzen in Hessen wird insgesamt etwa auf der Höhe des Vorjahres bleiben. 62 Prozent der Unternehmen werden genauso viele Plätze anbieten, 14 Prozent sogar mehr.
  • Jedes vierte Unternehmen konnte 2009 seine Plätze nicht vollständig besetzen. Den IHK-Unternehmen fehlten vor allem geeignete Bewerber.
  • Die Diskussion um den Fachkräftebedarf und die demografische Entwicklung ist in den Unternehmen angekommen. Auch wenn derzeit noch die Hälfte der befragten Ausbildungsunternehmen keinen konkreten Handlungsbedarf sieht, ihre Werbung um Schulabgänger zu verstärken, so hat die Absicht, den eigenen Fachkräftenachwuchs auszubilden, innerhalb eines Jahres deutlich zugenommen. Während dies 2009 noch ein Drittel der Unternehmen als ausschlaggebend angaben, waren dies 2010 bereits die Hälfte aller befragten Unternehmen. Die Geschäftserwartungen sind nur noch für ein Viertel der Befragten ausschlaggebend.
  • Die Fachkräftesicherung beeinflusst auch die Übernahme von Auszubildenden. Knapp die Hälfte aller befragten Betriebe planen, alle ihre Auszubildenden zu übernehmen, weitere 13,2 Prozent planen bis zu drei Viertel ihrer Auszubildenden weiter zu beschäftigen.
  • Das größte Ausbildungshemmnis ist wie in den Vorjahren die mangelnde Ausbildungsreife. Während letztes Jahr noch zwei Drittel der Unternehmen die mangelnde Ausbildungsreife von Schulabgängern als Ausbildungshemmnis begreifen, sind es dieses Jahr fast schon drei Viertel!
  • Die Absicht der Unternehmen in Weiterbildung zu investieren hat sich positiv entwickelt.

 

Vollständige IHK Ausbildungsumfrage 2010 Hessen







eingestellt am 26.03.10 (tb)

 


 


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