Für mehr Ausbildungsreife müssen Strukturen überarbeitet werden Seite drucken  
   
 


„Mit 2.090 freien Ausbildungsplätzen in Hessen ist das Angebot unserer Mitgliedsunternehmen enorm. Alles andere als rosig sind jedoch die Aussichten der Unternehmen, diese freien Stellen komplett besetzen zu können. Die Ausbildungsreife der Schüler muss sich daher dringend verbessern und unzeitgemäße Strukturen wie Übergangssysteme, in denen Schulabgänger aufgefangen werden, sollten sukzessive abgebaut werden“, sagte Dr. Mathias Müller, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft hessischer Industrie- und Handelskammern.

„Im Berufsgrundbildungsjahr und Berufsvorbereitungsjahr sehen wir zwei typische Warteschleifen an berufsbildenden Schulen, die in dem bestehenden Umfang nicht länger notwendig sind. Finanzielle Mittel, die aktuell noch in diese Übergangssysteme fließen, sollten besser in berufsvorbereitende Maßnahmen während der Schulzeit investiert werden.

So könnte auch die fehlende Ausbildungsreife der Bewerber behoben werden“, sagte Dr. Müller. Die Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigten zudem, dass Übergangssysteme Schulabgänger nur zu einem geringen Prozentsatz in eine Berufsausbildung vermitteln könnten. Zeit- und Motivationsverlust bei den jungen Bewerbern seien die Folge.


Top 10 der Ausbildungsplatzangebote in Hessen

Ausbildungsberufe  

Stellenanzahl

Kaufmann/-frau für Bürokommunikation

146

Bürokaufmann/-frau

135

Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel 

127

Industriekaufmann/-frau

119

Kaufmann/-frau im Einzelhandel

118

Bankkaufmann/-frau

107

Fachinformatiker/-in Systemintegration

92

Verkäufer/-in

91

Fachinformatiker/-in Anwendungsentwicklung

84

Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen

68

Summe 

2090


   
  
  
   
 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

eingestellt am 06.05.2010 (lk)

 


 


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