Was erwartet die Wirtschaft von Schülern?

Diese Frage wird immer wieder gestellt – nicht nur von jungen Menschen, die eine betriebliche Ausbildung aufnehmen möchten, sondern auch von ihren Eltern und Lehrern. Bei der Vorbereitung für Ausbildung und Beruf ist vor allem eines wichtig: frühzeitig damit anzufangen – denn alles braucht seine Zeit. Diese Hinweise können nur ein Einstieg sein. Es beschreibt Minimalanforderungen als Orientierungshilfe für Lehrende und Lernende.
 

 

Was erwartet nun die Wirtschaft von den Schulabgängern?

 

Keine Sorge: nichts, was nicht zu schaffen wäre. Aber man muss dranbleiben. Im Kern geht es um Basiskenntnisse und -fertigkeiten, um Sozialverhalten sowie um Grundhaltungen und Einstellungen, die für Arbeit und Beruf wichtig sind. Eigentlich nichts Außergewöhnliches; und doch muss es immer wieder gesagt werden.

Die Unternehmen müssen sich darauf verlassen können, dass Elternhaus und Schule eine stabile Grundlage geschaffen haben, auf der die Ausbildung ohne größere Probleme aufbauen kann.
Mit anderen Worten:
  • Beim Einstieg in das Berufsleben muss das schulische Grundwissen „sitzen”.
  • Ohne ein positiv entwickeltes Sozialverhalten kommt in Wirtschaft und Gesellschaft niemand zurecht.
  • Über Grundwerte und persönliche Einstellungen kann man nicht erst in der Aus­bildung nachdenken.
Selbstverständlich erwartet kein Ausbilder und kein Berufsschullehrer, dass die Schulabgänger das Wissen und Können von „alten Hasen” mitbringen. Die Persönlichkeit ebenso wie das Spektrum an Wissen und Können eines jungen Menschen soll – und muss – sich weiterentwickeln können; und natürlich braucht man Freiraum, um Erfahrung erst einmal zu sammeln. Nur: Ohne ein solides Fundament wird es unnötig schwerer.