Antrag und Infos zur Corona-Soforthilfe

Das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen hat ein Corona-Soforthilfsprogramm aufgelegt, um hessische Unternehmen aller Branchen zu unterstützen und Arbeitsplätze zu sichern.


Die Soforthilfe kann auf der Website des Regierungspräsidiums (RP) Kassel beantragt werden.
Das RP ist ebenfalls Bewilligungs- und Vollzugsbehörde.

Antragstellung

Die Industrie- und Handelskammer Fulda hilft Ihnen bei der Beantragung. Es ist wichtig, dass Sie sich vor dem Ausfüllen des Formulars entsprechend vorbereiten. Beachten Sie bitte folgende Hinweise bevor Sie mit dem Ausfüllen beginnen.  
Der Förderantrag ist HIER abrufbar und kann direkt online ausgefüllt werden.
  • Es wird eine sehr hohe Nachfrage erwartet. Um die Serverkapazitäten des Regierungspräsidiums nicht zu blockieren, wird das Online-Formular nach 15 Minuten ohne Eingabe deaktiviert. Ihre Angaben würden in diesem Fall nicht gespeichert, und Sie müssten von vorne beginnen.
  • Für den Antrag auf Soforthilfe müssen Sie einige Unterlagen und Informationen wie etwa Ihre Steuernummer und Ihre Bankverbindung bereithalten.
  • Um Ihnen das Ausfüllen des Antrags möglichst einfach zu machen, wurde die Anleitung „Ausfüllhilfe zum Corona-Soforthilfe-Antrag“ erstellt. Bitte schauen Sie zuerst dort hinein, bevor Sie den Antrags-Dialog starten.
  • Außerdem müssen Sie Dokumente als Scan oder Foto hochladen. Hier finden Sie die Anleitung zum Upload.
  • Hier finden Sie die die Richtlinie des Landes Hessen zur Durchführung des Soforthilfsprogramms.
  • Es ist wichtig, dass Sie diese Punkte beachten. So kommen Sie am schnellsten zu Ihrer Soforthilfe.
  • Am Ende der Ausfüllhilfe finden Sie eine Checkliste. Überprüfen Sie damit, ob Sie Informationen und Dokumente vorliegen haben, die Sie für den Antrag auf Soforthilfe benötigen.
  • Sie können die Anleitung „Ausfüllhilfe zum Corona-Soforthilfe-Antrag“ sowie die Checkliste zur Hilfe hier herunterladen oder ausdrucken.
Anträge für die Soforthilfe können bis zum 31. Mai 2020 eingereicht werden.
Sie können Ihren Antrag täglich - von Montag bis Sonntag - zwischen 6:00 und 24:00 Uhr online einreichen. Aus technischen Gründen ist das Online-Formular von 0:00 bis 6:00 Uhr nicht erreichbar.

Wer, was und in welcher Höhe wird gefördert?

Wer wird gefördert?

Förderberechtigt sind Selbstständige (auch Angehörige freier Berufe und Künstler), Kleinstunternehmen, kleine oder mittlere Unternehmen (mit Ausnahme der Primärerzeugung auch der Landwirtschaft) mit bis zu 50 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente). Der Hauptsitz des antragstellenden Unternehmens bzw. Wohnsitz der antragstellenden Einzelperson muss in Hessen sein.

Was wird gefördert?

Gegenstand der Förderung ist ein einmaliger nicht-rückzahlbarer Zuschuss, der ausschließlich für Förderberechtigte gewährt wird, die unmittelbar infolge der Corona-Virus-Pandemie in eine existenzgefährdende wirtschaftliche Schieflage bzw. in massive Liquiditätsengpässe geraten sind und diesen Liquiditätsengpass nicht mit Hilfe sonstiger Eigen- oder Fremdmittel ausgleichen können.
Die Zuschüsse werden zur Überwindung der existenzbedrohlichen Wirtschaftslage bzw. des Liquiditätsengpasses gewährt, die durch die Corona-Virus-Pandemie vom Frühjahr 2020 entstanden sind. Liquiditätsengpässe, die vor dem 11. März 2020 entstanden sind, sind nicht förderfähig.

Höhe der Förderung

Die Förderung wird als einmaliger, nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.
Die Soforthilfe ist als Festbetrag gestaffelt nach der Zahl der Erwerbstätigen und beträgt inklusive der Bundesförderung für drei Monate:
bis zu 5 Beschäftigte: 10.000 Euro
bis zu 10 Beschäftigte: 20.000 Euro
bis zu 50 Beschäftigte: 30.000 Euro
Teilzeitbeschäftigte sind in Vollzeitäquivalente umzurechnen.
Die aufgrund der Corona-Virus-Pandemie entstandene existenzbedrohliche Wirtschaftslage bzw. die Liquiditätsengpässe sind durch Eidesstattliche Versicherung zu bestätigen. Die Bewilligungsbehörde behält sich eine Überprüfung der Angaben im Antragsformular und der wirtschaftlichen Verhältnisse vor. Obergrenze für die Höhe der Förderung ist der Betrag des durch die Corona-Krise verursachten Liquiditätsengpasses. In diesem Fall legt die Bewilligungsbehörde einen geringeren Festbetrag fest.
Mögliche Entschädigungsleistungen nach dem Infektionsschutzgesetz sowie zustehende Versicherungsleistungen aus Absicherung von Betriebsunterbrechungen oder Betriebsausfall werden auf den vorgesehenen Zuschuss angerechnet. Unabhängig davon ist eine Kumulierung mit sonstigen staatlichen oder EU-Hilfen zum Ausgleich der COVID-19-Pandemie ausgelösten Liquiditätsengpässe im Rahmen der beihilferechtlichen Vorgaben möglich.

Unterstützung durch die IHK

Anträge können Sie nur beim Regierungspräsidium Kassel stellen. Für Fragen zum Antragsprozess (Information und Beratung) stehen wir als Industrie- und Handelskammer Ihnen zur Verfügung. Wenden Sie sich dazu bitte an:
Hermann Vogt, Telefon: 0661 284-20, E-Mail: vogt@fulda.ihk.de
Martin Räth, Telefon: 0661 284-14, E-Mail: raeth@fulda.ihk.de
Stefan Schunck, Telefon: 0661 284-16, E-Mail: schunck@fulda.ihk.de
Michael Bien, Telefon: 0171 5619743, E-Mail: bien@fulda.ihk.de
Corona Helpdesk, Telefon: 0661 10248-05, E-Mail: helpdesk@region-fulda.de
Erreichbarkeit der IHK: Bitte haben Sie Verständnis, dass Sie uns in der jetzigen Situation nicht immer sofort direkt telefonisch erreichen. Wir wissen um die Dringlichkeit Ihrer Anliegen und geben unser Bestes, um alle Fragen schnellstmöglich zu beantworten. Versuchen Sie es erneut telefonisch oder schreiben Sie uns eine E-Mail. Unsere Kolleginnen und Kollegen melden sich zeitnah. Für aktuelle Informationen besuchen Sie bitte regelmäßig unsere Sonderseite.