Ab 1. April: Sofort-Kleinbeihilfe für Gastronomiebetriebe

Als besondere Unterstützung in der Corona-Pandemie können hessische Gaststätten ab 1. April  Zuschüsse zur Neuanschaffung von materiellen Wirtschaftsgütern des Gastronomiebedarfes beantragen.

Die Förderung besteht aus einem Festbetrag von 1.500 Euro für Investitionen von mindestens 2.000 Euro. Werden mehrere Wirtschaftsgüter angeschafft, muss der Einzelanschaffungspreis jedes Wirtschaftsgutes mehr als 800 euro (ohne Mwst.) betragen.
Antragsberechtigt sind Gaststätten mit eigenem Gastraum, die sowohl Speisen als auch Getränke anbieten, höchstens 49 Beschäftigte zählen und einen Jahresumsatz von höchstens 10 Millionen Euro erzielen. Auch Desinfektionsständer und Außenzelte werden gefördert, allerdings keine Heizgeräte für den Außenbereich.
Gefördert wird hier insbesondere:
Die Neuanschaffung von materiellen Wirtschaftsgütern des Gastronomiebedarfes oder Investitionen , die zur Gewährleistung des Geschäftsbetriebs der Gastronomie (z.B. Umbauten) erforderlich und geeignet sind oder die die gastronomische Nutzung in Außenbereichen unterstützen.Der Anschaffungswert (das heißt inklusive eventueller Transport-, Montage- und An-schlusskosten) muss mindestens 2.000 Euro (stets ohne USt) betragen. Die Förderung beträgt einheitlich 1.500 Euro. Der verbleibende Betrag muss aus den Eigenmitteln des Betriebs erbracht werden.Nicht gefördert werden Heizgeräte für den Außenbereich.  Nicht gefördert wird der Kauf von gebrauchten Geräten.Die Förderung erfolgt aufgeteilt auf drei Runden in den Jahren 2020, 2021 und 2022.Die insgesamt mit 3,4 Millionen Euro dotierte Förderung erfolgt in zwei Tranchen differenziert nach Städten und Ländlichem Raum (gem. EU-Definition) In der ersten Runde 2020 werden 70 Betriebe in Städten und 460 Betriebe im Ländlichen Raum gefördert.