K+S Gruppe erwartet spürbaren Ergebnisanstieg für 2017

Neuhof. Im Geschäftsjahr 2016 reduzierte sich der Umsatz um 17 Prozent auf 3,5 Mrd. Euro (2015: 4,2 Mrd. Euro). Der Rückgang ist maßgeblich auf ein niedrigeres Durchschnittspreisniveau im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte sowie die massiven Produktionseinschränkungen am Verbundwerk Werra zurückzuführen. Im Geschäftsbereich Salz führte zudem vor allem die in den Wintermonaten zu milde Witterung zu einem geringeren Absatz im Auftausalzgeschäft.

„Den erheblichen Herausforderungen im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte stand im vergangenen Jahr ein kraftvolles Salzgeschäft gegenüber. Dies ist ein eindrucksvoller Beleg für die Stimmigkeit unserer Zwei-Säulen-Strategie und für die Stärke der K+S Gruppe. So konnten wir trotz widriger Rahmenbedingungen ein operatives Ergebnis von 229 Mio. Euro erwirtschaften“,
sagt der K+S Vorstandsvorsitzende Norbert Steiner im Rahmen der heutigen Bilanzpressekonferenz des Unternehmens.
„In diesem Jahr wird die Produktion an unserem wichtigen Werk Werra wegen der in der Versenkgenehmigung enthaltenen Beschränkungen noch nicht ganz ,rund‘ laufen. Durchschnittliche Witterungsbedingungen für den Rest des Jahres vorausgesetzt, dürfte das operative Ergebnis der K+S Gruppe in diesem Jahr trotzdem spürbar ansteigen. Ab 2018 wird sich die Situation an der Werra deutlich entspannen, da wir durch die Inbetriebnahme der neuen KKF Anlage die Abwassermenge um rund 20 Prozent weiter senken werden“,
so Steiner.
Das operative Ergebnis EBIT I der K+S Gruppe sank im abgelaufenen Geschäftsjahr aus den genannten Gründen deutlich auf 229 Mio. Euro nach 782 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Einsparungen aus dem Programm „Fit für die Zukunft“ sowie das starke Nicht-Auftausalzgeschäft wirkten dieser Entwicklung entgegen. Das bereinigte Konzernergebnis nach Steuern erreichte im abgelaufenen Geschäftsjahr 131 Mio. Euro nach 542 Mio. Euro im Jahr 2015.
Vorstand und Aufsichtsrat beabsichtigen, der Hauptversammlung am 10. Mai 2017 eine Dividende in Höhe von 0,30 Euro je Aktie (Vorjahr: 1,15 Euro je Aktie) vorzuschlagen; dies entspricht einer Ausschüttungsquote von 44 Prozent (Vorjahr: 41 Prozent).
Legacy: Kurz vor dem Produktionsstart: Die Bauarbeiten am neuen kanadischen Kalistandort Legacy sind mit Ausnahme des durch die Havarie im Juli 2016 betroffenen Bereichs mittlerweile weitgehend abgeschlossen. Das Werk ist an das Bahnnetz des Partners Canadian Pacific Railway angeschlossen und auch das Verladeterminal im Hafen von Vancouver ist nahezu fertiggestellt.
Die Produktion der ersten Tonne Kali bei Legacy wird unverändert für das zweite Quartal 2017 erwartet. K+S geht weiterhin davon aus, die angestrebte Produktionskapazität von 2 Mio. Tonnen Ende 2017 erreichen zu können. Das im Jahr 2013 geplante Budget in Höhe von rund 3,1 Mrd. Euro sollte aus heutiger Sicht weiterhin Bestand haben.
Weitere Informationen unter www.k-plus-s.com
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