Targobank wächst 2016 in Fulda

Fulda. Die Targobank Fulda zieht eine positive Bilanz für das Geschäftsjahr 2016. Die Filiale in der Bahnhofstraße konnte sowohl im Kredit- als auch im Anlagegeschäft klare Zuwächse verzeichnen.


Die Zahl der von der Targobank geführten Girokonten stieg um ein Prozent auf 3.600.
„Dieser Zuspruch bestätigt unser Konzept, als moderne Hausbank lokal präsent zu sein. Zugleich sind wir immer für den Kunden erreichbar, egal ob telefonisch, online oder mobil“,
sagt Filialleiterin Daniela Adrian. Zum Bilanzstichtag hatte die Targobank in Fulda Konsumentenkredite mit einem Volumen von 33,9 Millionen Euro vergeben – ein Zuwachs von sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr.
„Das positive Konsumklima hat sich bei der wachsenden Nachfrage nach Konsumentenkrediten bemerkbar gemacht“,
sagt Daniela Adrian weiter.
Trotz niedriger Zinsen blieben bei den Geldanlagen Festgelder gefragt. Das Volumen stieg um zehn Prozent auf 8,4 Millionen Euro. Anlagen in Tagesgeldern sanken um zwei Prozent auf 12,4 Millionen Euro. Das Volumen der Spareinlagen ging um neun Prozent auf 8,6 Millionen Euro zurück.
„Angesichts des Zinsniveaus und der anziehenden Inflation ist mit diesen Anlageformen für den Kunden kaum eine Rendite erzielbar“,
erläutert Daniela Adrian.
Im Investmentgeschäft war das von der Targobank in Fulda verwaltete Depotvolumen mit 45,2 Millionen Euro zwei Prozent über dem Vorjahreswert. Das Volumen der Vermögensmanagementfonds stieg um 27 Prozent auf 9,3 Millionen Euro. Insgesamt betreute die Targobank in Fulda zum Bilanzstichtag rund 12.100 Kunden – ein Zuwachs von zwei Prozent.
Die Targobank hat auch deutschlandweit ihre Erfolgsgeschichte weiter fortgesetzt und im Geschäftsjahr 2016 mit einem Vorsteuergewinn von 516 Millionen Euro (HGB) das beste Ergebnis seit Markenstart im Jahr 2010 erzielt (2015: 430 Millionen Euro). Das entspricht einem Zuwachs von 20,0 Prozent. Die Bilanzsumme stieg von 14,12 auf 15,29 Milliarden Euro (+8,3 Prozent). Gleichzeitig konnte die Bank ihr Aufwands-Ertrags-Verhältnis auf 55,1 Prozent (2015: 60,1 Prozent) reduzieren.
„Wir blicken auf ein gutes Geschäftsjahr zurück, in dem wir es geschafft haben, unsere Kreditproduktion zu steigern, unsere Provisionserträge zu erhöhen und trotz hoher Investitionen unsere Kosten zu reduzieren“,
sagt Pascal Laugel, Vorstandsvorsitzender der Targobank.

Kredit und Finanzierung

Wie in den Vorjahren hat das Kreditgeschäft auch 2016 den größten Beitrag zum Jahresergebnis geleistet. Insgesamt lag das Nettokundenkreditvolumen 2016 mit 11,59 Milliarden Euro um 7,9 Prozent über dem Vorjahresniveau von 10,75 Milliarden Euro. Die Ratenkredite erhöhten sich sogar um 8,9 Prozent auf 10,69 Milliarden Euro (2015: 9,82 Milliarden Euro). Mit der 2016 erfolgten Einführung des „Kredits für Selbstständige“ hat die Targobank eine neue Zielgruppe erschlossen: Das Angebot richtet sich exklusiv an Gewerbetreibende und Freiberufler mit einem privaten Finanzierungswunsch.
Auch die Targobank Autobank konnte 2016 ihre Bedeutung als wichtiger Baustein in der Wachstumsstrategie der Bank weiter ausbauen: Mit 250 Millionen Euro Kreditherauslagevolumen im Berichtsjahr konnten die Autobanker ihr Ergebnis im Vergleich zum Markteintrittsjahr 2015 deutlich steigern. Zudem wurde im Jahr 2016 die Zahl der angeschlossenen Händler mit bundesweit rund 2.000 freien und herstellergebundenen Automobilhändlern mehr als verdoppelt.


Vermögen und Wertpapiere

Den Bereich Vermögen und Wertpapiere konnte die Targobank 2016 ebenfalls ausbauen: So ist das Bestandsvolumen im Depotgeschäft auf 10,56 Milliarden Euro (2015: 10,12 Milliarden Euro) gestiegen und hat damit im zweiten Jahr in Folge die 10-Milliarden-Euro-Marke überschritten. Mit dem Start des „Plus-Depots“ und der damit verbundenen Einführung eines ETF-Beratungskonzepts hat die Targobank im Jahr 2016 einen weiteren Schritt in Richtung fortwährender Qualitätssteigerung in der Anlageberatung vollzogen.


Sparen und Geldanlage

Im Passivgeschäft sind die Kundeneinlagen trotz des anhaltenden Niedrigzinsumfeldes und anziehender Inflation um 10,0 Prozent auf 13,44 Milliarden Euro (2015: 12,21 Milliarden Euro) gestiegen. Die täglich fälligen Einlagen legten insgesamt um 13,3 Prozent auf 9,95 Milliarden Euro (2015: 8,78 Milliarden Euro) zu.
Zum 31. Dezember 2016 betrug das Volumen der Tagesgeldkonten 3,81 Milliarden Euro und ist somit um 83 Millionen Euro (2,2 Prozent) höher als zum Vorjahresstichtag (2015: 3,73 Milliarden Euro). Auch bei den Sparprodukten konnte die Targobank 2016 das Volumen ausbauen: Der Zuwachs um knapp 100 Millionen Euro auf 1,80 Milliarden Euro (2015: 1,69 Milliarden Euro) resultiert vornehmlich aus den Produkten „Doppelzins-Sparen“, „Junior-Sparkonto“ und „Rendite-Sparkarte“. Bei den Festgeldkonten ging das Volumen um 57 Millionen Euro auf 1,68 Milliarden Euro zurück (2015: 1,73 Milliarden Euro).


Konto und Karten

Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte die Targobank ihre Position als moderne Hausbank weiter festigen: So ist die Zahl der Girokonten 2016 erneut um knapp 28.000 auf insgesamt 1,11 Millionen Stück gestiegen. Hingegen war der Kreditkartenbestand im Berichtszeitraum rückläufig – unter anderem aufgrund einer Portfoliobereinigung. Mit rund 1,27 Millionen Kreditkarten (2015: 1,34 Millionen) gehört die Targobank aber weiterhin zu den führenden Emittenten in Deutschland.


Ausgezeichneter Kundenservice und Top-Arbeitgeber

Zum dritten Mal in Folge erhielt die Targobank für ihren Kundenservice 2016 das Platin-Siegel „Club der Besten“. Die Auszeichnung wird von der Marktanalysegesellschaft ServiceValue in Zusammenarbeit mit der Tageszeitung „Die Welt“ und der Goethe-Universität Frankfurt am Main verliehen. Bereits zum zehnten Mal in Folge wurde die Targobank im Berichtsjahr vom Top Employers Institute als „Top-Arbeitgeber Deutschlands“ ausgezeichnet. Damit die Targobank wie geplant weiter wachsen kann, sucht sie bundesweit erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zum Beispiel Kundenberater und Filialleiter für den Vertrieb sowie Gebietsleiter für die Targobank Autobank.


Wachstum und Ausblick

Wachstum ist und bleibt ein zentrales Ziel der Targobank. Um dieses Ziel voranzutreiben, wird das Factoring- und Leasinggeschäft, das die französische Muttergesellschaft Banque Fédérative du Crédit Mutuel (BFCM) 2016 von GE Capital Deutschland erworben hatte, vorbehaltlich der Zustimmung der Aufsichtsbehörden sukzessive in die Targobank Unternehmensgruppe übertragen. Die Geschäftsfelder werden bereits seit Spätsommer 2016 unter der Dachmarke Targo Commercial Finance geführt. Parallel treibt die Targobank die Entwicklung im Bereich Geschäftskunden voran. Hierbei geht es um Kredit- und Konten-Angebote für Klein- und Kleinstunternehmen.
„Mit der Fokussierung auf unser Kerngeschäft Finanzierung, der Diversifizierung unseres Geschäftsmodells und unserer Digitalisierungsstrategie, die auf eine Optimierung des Kundenservices und der Backoffice-Prozesse zielt, hat die Targobank wichtige Handlungsfelder identifiziert und treibt diese konsequent voran“,
so der Targobank Vorstandsvorsitzende Pascal Laugel.
„Wir sind überzeugt, dass wir auch in weiter herausfordernden Zeiten eine der profitabelsten Privatbanken in Deutschland bleiben.“
Weitere Informationen unter www.targobank.de
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