DRK: hohe Bewohner-zufriedenheit in Senioreneinrichtungen

Fulda. Es wurde stark in die Infrastruktur und die Ausstattung beider Häuser investiert. Knapp eine halbe Million Euro brachte der DRK Kreisverband Fulda auf, um einen zeitgemäßen Standard herzustellen und nun aktuelle Weiterentwicklungen fortzusetzen.

„Die Ausgangslage damals war schon schwierig“,
so Christoph Schwab, Geschäftsführer des DRK Fulda,
„es gab Auslastungsprobleme im St. Lioba und die Personalausstattung entsprach nicht dem Hausgemeinschaftskonzept. Im Hl. Geist war einiges besser, aber auch hier mussten wir verschiedene Verbesserung herbeiführen.“
Besonders wichtig war eine Steigerung der Belegung und Verbesserung der Bewohnerzufriedenheit.
Nach eingehender Stärken/Schwächen-Analyse für beide Häuser wurde ein umfangreiches Projekt mit über 40 Teilprojekten gestartet. Die Projektleitung oblag von Anfang an bei der Geschäftsführung in Person von Markus Otto.
Ihn freut besonders, dass alles ohne externe Berater durchgeführt werden konnte. Auch galt es, organisatorische Schwächen gemeinsam mit den Führungskräften anzugehen.
Dieser „Change-Management-Prozess“ führte zum Beispiel zur Eigenleistung in der Reinigung und der Speisenversorgung; wiederum gut für die Bewohner. Seit längerem sorgt das "rollende Büffet“ im Heilig Geist für eine anregende Mittagsversorgung.
Gerade das Hausgemeinschaftskonzept im St. Lioba hat sich bestens entwickelt. Die vielen Möglichkeiten der Mitgestaltung durch die Bewohner in der Langzeit-, Tages- und Kurzzeitpflege erfreuen auch die Angehörigen.
Mit regelmäßigen Informationen über die Veränderung waren die Angehörigen stets im Bilde und haben so den Verbesserungsprozess positiv begleitet und Umstellungsschwierigkeiten verstanden. Seit längerem sorgen qualifizierte Tagesbegleiter für viel Ansprache und Abwechslung mit Wohlfühl-Atmosphäre in den 12 Hausgemeinschaften.
Veränderungen und Verbesserungen werden von Menschen gestaltet. Neues Führungspersonal, teils aus eigenen Reihen, sowie ein hohes Maß an Teamgeist und eine gelebte Vertrauenskultur ließen auch die Personalseite in eine souveränere Position gelangen.
Initiativbewerbungen belegen den richtigen Weg zur Arbeitgebermarke. Zahlreiche nichtmonetäre Leistungen für die Mitarbeitschaft sowie marktgerechte Vergütung mit verschiedenen Leistungsbestandteilen werden von den knapp 300 Beschäftigten geschätzt.
„Als gemeinnütziger Träger haben wir etwas mehr Spielraum in der Dienstplangestaltung. Auch die Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat zeigt Vorteile für die Beschäftigten“,
bilanziert Markus Otto.
Im Zusammenspiel mit den anderen, mittlerweile vier Senioreneinrichtung wurde das zentrale Qualitätsmanagement (QM) und die Nachwuchsarbeit für Pflegekräfte installiert und stetig ausgebaut.
Die Einrichtungsleitungen als Unternehmer im Unternehmen agieren mit umfangreichen Befugnissen und hoher Verantwortung für Bewohner und Mitarbeiter im Rahmen der zentralen Vorgaben.
Auf gleicher Augenhöhe agieren Pflegefachkräfte, Pflegehelfer, Tagesbegleiter, Hauswirtschafts- und Reinigungskräfte in jeweils starker Besetzung um die Bewohner. Verbesserungen und Erleichterungen im täglichen Ablauf werden in Teammeetings erarbeitet und qualitätsgesichert umgesetzt.
Als Steuerungsinstrument für die vielfältigen Aktionen im Rahmen der Strategiearbeit wurde die Balanced Scorecard eingesetzt. Gute MDK-Benotungen, interne Qualitäts-Audits mit internen Benchmarks sowie u.a. das Siegel „Grüner Haken“ bestätigen das tägliche Bemühen um die Bewohner und sorgen für hohe Qualität.
„Trotzdem müssen wir diesem Vertrauensvorschuss täglich gerecht werden und wir dürfen uns hierbei keine Nachlässigkeiten erlauben“,
so Prokurist Markus Otto.

Regelmäßige Befragungen der Bewohner und Mitarbeiter treiben die positive Entwicklung weiter voran, bringen Verbesserung in der Kommunikation und Mitarbeiter-Fortbildung über E-Learning sorgt wiederum für hohe Zufriedenheit. Auch die Anzahl der Auszubildenden konnte über die Zeit gesteigert werden.
Monatliche Info-Briefe bringen sowohl Bewohnern, Angehörigen und ehrenamtlich Tätigen als auch hauptamtliche Beschäftigte auf den neusten Stand und zeigen regelmäßig viele Leistungen, die über das Erwartete hinausgehen. Die neuen Massagesessel sind hier beispielhaft.
Auch wenn schon deutliche Verbesserungen für Bewohner und Beschäftigte umgesetzt und erreicht werden konnten, müssen Simone Staubach und Ricarda Brell im Hl. Geist,  Myriam Sohn, Carmen Farnung und Matthias Hebig im St. Lioba, Tag für Tag mit ihren Teams die gute Versorgung der Bewohner sicherstellen und vielfältige Erwartungen erfüllen.
„Es bleibt noch genügend zu tun“,
so Markus Otto abschließend,
„denn Stillstand ist Rückschritt“.
Weitere Informationen unter www.drk-fulda.de
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