Reinholz goes Knittel: Bio-Kaffee bald an Tankstellen

Fulda. Tankstelle und Nachhaltigkeit – passt das zusammen? Knittel MobileEnergie, Betreiber von rund 80 deutschen Tankstellenstandorten, zeigt, dass dies durchaus möglich ist.


Das Fuldaer Unternehmen hat sich bereits vor langer Zeit die Verpflichtung auferlegt, in möglichst vielen Bereichen Umwelt, Natur und Mensch zu schützen. Jetzt ist Knittel eine Kooperation mit der Fuldaer Kaffeerösterei Reinholz eingegangen – ebenfalls ein Unternehmen, das schon lange erkannt hat, wie wichtig Nachhaltigkeit ist.
Jörg Kitlinski, Gebietsleiter im Tankstellenaußendienst bei Knittel MobileEnergie, weiß, dass eine Tankstelle heute nicht nur ein Ort ist, den man anfährt, um Kraftstoff zu tanken:
„Viele Menschen sehen die Tankstelle mittlerweile als Treffpunkt, wo man sich mit Kollegen oder Freunden auf einen Kaffee und ein Croissant zusammensetzt.“
Mit dem Konzept GreenBox, das Knittel vor rund acht Jahren gestartet hat, soll das Thema Nachhaltigkeit an der Tankstelle gelebt werden. In den GreenBox-Bistros mit bequemen Sitzmöbeln in freundlich-farbigem Ambiente wird Nachhaltigkeit auf verschiedene Weise umgesetzt.
„Unser Gedanke fängt schon beim Bau der Tankstelle an. Die Gebäude werden mit recycelfähigen Materialen errichtet und nicht in Sandwich-Bauweise“,
erklärt Kitlinski. Darüber hinaus ist in Fulda und Hainburg im Außenbereich spezielles AirClean Pflaster von FC Nüdling, ebenfalls ansässig in Fulda, verwendet worden, das für den Abbau von Stickstoffoxiden sorgt. Der gesamte Stromverbrauch an den GreenBox-Standorten in Hainburg, Hünfeld, Fulda und Herxheim wird entweder mit eigenen Photovoltaik-Anlagen generiert oder durch Öko-Strom aus dem Hause Knittel abgedeckt. In Fulda wird die Heiz- und Klimatechnik mit Holz-Pellets energetisch versorgt. Dieses nachhaltige Konzept soll ökologischen und ökonomischen Mehrwert leisten.
Knittel wird laut Kitlinski in den kommenden fünf Jahren weitere rund 20 Standorte mit diesem Konzept umsetzen. Neben der Bauweise und der Energieversorgung wird überdies das Sortiment kritisch betrachtet. Auch hier sollen Produkte mit Nachhaltigkeitskriterien vorrangig angeboten werden. Ein zentrales Beispiel ist der Kaffee.
“Kaffee begleitet uns den ganzen Tag. Ob auf dem Weg zur Arbeit, in der Mittagspause oder einfachmal zwischendurch“,
findet der Knittel-Gebietsleiter.
Für ihn lag es nahe, das Gespräch mit dem Fuldaer Kaffee-Sommelier Heiko Reinholz zu suchen.
„Die Rösterei Reinholz ist im Raum Fulda eine etablierte Marke, die regional arbeitet und sich genau wie wir der Nachhaltigkeit verpflichtet hat. In Gesprächen stellte sich dann schnell heraus, dass auch Reinholz den Gedanken gut findet, Nachhaltigkeit an einem nicht üblichen Standort wie einer Tankstelle zu leben.“
Nachhaltigkeit sei sowieso schon seit langem Ziel der Fuldaer Rösterei, so Heiko Reinholz.
„Wir vermeiden Lebensmittelverschwendung, arbeiten mit Bio-Produkten und entlohnen die Farmer in den Anbaugebieten direkt und nicht über Großhändler.“
Schutz von Natur, Umwelt und Mensch werde bei Reinholz also seit jeher großgeschrieben – egal, in welchem Bereich. Warum, den Kaffee also nicht auch an einem Ort anbieten, an dem man eine ähnliche Denkweise hat?
„Wir haben uns Gedanken darübergemacht, welche Möglichkeiten wir haben, um unser Produkt an den ,GreenBox‘-Standorten anzubieten. Uns war es auch wichtig, klare Qualitätsstandards zu definieren, damit die Kunden in den Tankstellen den Kaffee bekommen, den sie von uns gewöhnt sind“,
betont Reinholz.
Nachdem Mitarbeiter der Knittel-Tankstellen im Hause Reinholz zu Gast waren und vom Kaffee-Sommelier persönlich geschult wurden, kann es nun losgehen.
„Der Kaffee wurde perfekt auf die Bedürfnisse von Knittel abgestimmt“,
ist Jörg Kitlinski rundum zufrieden. Dies zieht sich durch die gesamte Qualitätskette von der Auswahl der Bohnen über die richtigen Kaffeemühlen bis hin zu Vollautomaten und Filtersystemen.
„Ab Anfang April bekommen die Kunden an der Shell-Tankstelle in der Kreuzbergstraße in Fulda sowie an den AVIA Stationen in Herxheim und Hainburg direkt gehandelten Kaffee, der schmeckt – und den man mit gutem Gewissen genießen kann.“
To go kommt der Kaffee sogar in kompostierbaren Bechern mit Deckeln aus Zuckerrohr über die Theke.
Reinholz wird drei verschiedene Bohnen-Variationen an die Knittel-Tankstellen liefern: Espresso, Caffè Crema und eine Filterröstung – alles in Bio-Qualität.
„Wir werden zudem regelmäßig an den Standorten Qualitätskontrollen durchführen, die Einstellungen der Maschinen anpassen und die Mitarbeiter schulen. Der Kaffee ist also ein echter Mehrwert für die Kunden der Knittel-Tankstellen“,
sagt Kitlinski und ergänzt:
„Die Unternehmen Knittel und Reinholz freuen sich schon sehr auf diese neue Kooperation.“
Weitere Informationen unter www.knittel.de
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