RhönEnergie: Vereinssponsoring

Fulda. Die bekannte Aktion „Mein Versorger – mein Verein“ hatte dieses Jahr eine Rekord-Beteiligung. 136 Vereine gingen mit Projekten an den Start und stellten sich dem öffentlichen Online-Voiting. Jetzt steht die Bestenliste fest.

Die 50 bestplatzierten Vereine erhalten jeweils 2.000 Euro. Das Spektrum der Projekte war erneut sehr breit. Zum fünften Mal in Folge lobte die RhönEnergie Fulda als regionaler Versorger insgesamt 100.000 Euro zur Förderung des Vereinslebens in ihrem Netzgebiet aus. Weil vor dem Hintergrund der Pandemie aktuell besonders viele Vereine froh über Unterstützung sind, werden in diesem Jahr erstmals 50 Vereine statt bisher 25 bedacht. In einem 17-tägigen öffentlichen Online-Voting gab es für die registrierten Projekte insgesamt 113.655 gültige Stimmen – so viele wie noch nie.
„Wir freuen uns über die ungewöhnlich große Resonanz von Vereinen aus unserem gesamten Versorgungsgebiet“, kommentiert Martin Heun, Sprecher der Geschäftsführung der RhönEnergie Fulda das gute Ergebnis. „Die hohe Zahl der Teilnehmer bestätigt uns in unserer Einschätzung, dass Hilfe für konkrete Projekte in diesen schwierigen Zeiten bei den heimischen Vereinen sehr willkommen ist.“
Von den 136 Vereinen der diesjährigen Runde (Vorjahr: 107) entfallen 56 auf die Kategorie „Sport“, 31 auf den Bereich „Kultur“ und 34 auf die Kategorie „Soziales“. Acht Vereine sind dem Themenfeld „Umwelt“ zuzurechnen und sieben dem Bereich „Bildung“.
106 Vereine stammen aus dem Landkreis Fulda, 19 aus dem Vogelsbergkreis und vier aus dem Main-Kinzig-Kreis. Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg ist mit drei Vereinen vertreten, der Wartburgkreis (Südthüringen) und der Landkreis Bad Kissingen (Unterfranken) mit jeweils zwei Vereinen. Die RhönEnergie Fulda-Gruppe wird sich auch weiterhin für die Vereinsarbeit in der Region engagieren und zu gegebener Zeit über konkrete Projekte informieren.

Klarer Sieger: Initiative Lebenstiere e.V.

Mit 5.042 Stimmen landete der Haunetaler Verein mit seinem Projekt „Hereford-Rinder wollen leben!“ uneinholbar auf dem ersten Platz. Der Sponsoring-Betrag der RhönEnergie Fulda ist als Startfinanzierung für den Bio-Lebenshof einer Landwirtsfamilie gedacht. Auf dem Hof lebt eine kleine Herde Hereford-Rinder, hauptsächlich Muttertiere mit ihren Kälbern. Die Tiere sollen zusammenbleiben, ihr artgerechtes Leben genießen und nicht geschlachtet werden.

Musikverein Haunequelle Dietershausen e.V. „Neue Tuba für satten Sound“

Platz 2 (1.770 Stimmen): Die tiefen Basstöne bilden das rhythmische Fundament der Orchestermusik. Insofern hat die vom Klang her unverkennbare Tuba im Reigen der Blasinstrumente einen besonderen Stellenwert. Sie ist aber auch wegen ihrer Größe eine kostspielige Anschaffung, die man einem einzelnen Musiker nicht zumuten will. Da ist das Sponsoring für den Dietershausener Musikverein eine willkommene Unterstützung.

DJK-SSV 1958 e.V. Großenlüder „Handball unter freiem Himmel“

Platz 3 (1.751 Stimmen): Handball ist in erster Linie ein Hallensport, macht aber auch im Freien Spaß – sofern man draußen Tore hat. Mit dem Gewinn aus der Aktion „Mein Versorger – mein Verein“ kann sich der Verein nun mobile Outdoor-Handballtore anschaffen und fortan bei schönem Wetter und unabhängig von den Schließzeiten der Kreissporthalle auch draußen trainieren oder eine Runde Street-Handball spielen. Dafür stehen ein Kunstrasenplatz sowie ein Beachvolleyballplatz zur Verfügung.

DJK FSV Schwarzbach 1928 e.V. „Neue Türen für unser Sportlerheim“

Platz 4 (1.735 Stimmen): Aktuell ist das Vereinsheim der Sportler aus der Gemeinde Hofbieber mit Türen aus Alu und Glas aus den 70er-Jahren ausgestattet. Sie weisen viele Schadstellen auf und bieten keinerlei Wärmedämmung. Das Geld aus dem Sponsoring ermöglicht den überfälligen Austausch gegen zeitgemäße neue Türen, die heutigen Ansprüchen an Sicherheit und Energieeffizienz genügen und das Vereinsheim aufwerten.

SG Rot-Weiss Rückers 1920 e.V. „Hangabsicherung am neuen Sportplatz der SG Rückers“

Platz 5 (1.723 Stimmen): Schon lange plant der Verein hinter der Geräte- und Grillhütte am neuen Sportplatz den teilweise abrutschenden Hang abzusichern. Hierzu müssen nach Ausschachtungsarbeiten etwa zehn laufende Meter Winkelelemente aus Stahlbeton versetzt werden. Die so entstehende neue Fläche von ca. 20 m² will man anschließend pflastern. Dadurch gewinnen die Sportler eine Abstellfläche für diverse Gerätschaften, die aufgrund ihrer Größe nur im Freien gelagert werden können.
Weitere Informationen unter www.re-fd.de
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