RhönEnergie zum Weltwassertag

Fulda. Der Weltwassertag wird begangen – in Zeiten des Coronavirus ein aktuelles Thema: Sauberes Trinkwasser ist wichtiger denn je. Die RhönEnergie Fulda als lokaler Versorger kann beruhigen: Das Trinkwasser sei von hoher Qualität und von keiner Belastung betroffen, so das Unternehmen.


Zu jeder Zeit und in jeder Menge stehe Trinkwasser höchster Güte rund um die Uhr zur Verfügung. Als größter Wasserversorger in Osthessen versorgt die RhönEnergie Fulda-Gruppe rund 82.000 Menschen täglich zuverlässig mit Trinkwasser und unterhält zu diesem Zweck eine moderne Infrastruktur mit regelmäßigen Analyse-Zyklen. Dies schlägt sich in der nachweislich hohen Qualität des Trinkwassers im Netzgebiet nieder.
„Trinkwasser ist das in Deutschland am strengsten kontrollierte Lebensmittel“,
unterstreicht Martin Heun, Sprecher der Geschäftsführung der RhönEnergie Fulda. Die Trinkwasserverordnung sei da kompromisslos.
„Das Trinkwasser der RhönEnergie Fulda wird regelmäßig durch ein unabhängiges Fachlabor untersucht. Zudem eliminiert eine Bestrahlung des Trinkwassers mit UV-Licht in unseren Wasserwerken zuverlässig alle Mikroorganismen, etwa Bakterien und Viren.“

Trinkwasser stellt im Zusammenhang mit dem Coronavirus keine Gefahr dar. Das hat auch das Umweltbundesamt aus aktuellem Anlass kürzlich eindeutig bestätigt und schreibt:
„Die Trinkwassergewinnung bietet zu jedem Zeitpunkt durch das Multibarrieren-Prinzip und durch die Einhaltung der allgemein anerkannten Regeln der Technik einen weitreichenden Schutz auch vor unbekannten Organismen und chemischen Stoffen.“
Die Weltgesundheitsorganisation verweist ebenfalls auf entsprechende Untersuchungen. Kurzum: Die Trinkwasser-Versorgung der RhönEnergie Fulda ist sicher. Gleiches gilt im Übrigen auch für die Versorgung mit Strom und Erdgas.
Fast fünf Millionen Kubikmeter Trinkwasser hat die RhönEnergie Fulda-Gruppe 2019 an ihre Kunden abgegeben. Es stammt zu rund vier Fünfteln aus mehr als 30 ertragreichen Tiefbrunnen (überwiegend in der Fulda-Aue und in Fulda-West) sowie zu einem Fünftel aus Quellen in der Rhön.
Das Rohwasser wird in modernen Wasserwerken aufbereitet, in Hochbehältern gespeichert und dann über Rohrleitungen verteilt. Zur permanenten Optimierung von Anlagen und Netz investiert die RhönEnergie Fulda Millionenbeträge. Eine besonders kostspielige Maßnahme
war die in den vergangenen Jahren schrittweise erfolgte Teilerneuerung der Rhönleitung, die Wasser aus dem Gichenbachtal in die Stadtregion bringt. Weitsichtige Investitionen wie diese tragen zu einer langfristigen Versorgungssicherheit im Bereich Trinkwasser bei.

Da die Flächen im Umfeld der Tiefbrunnen häufig landwirtschaftlich genutzt werden, sind die heimischen Landwirte für die RhönEnergie Fulda bei der Qualitätssicherung des Wassers besonders wichtige Partner – und das bereits seit vielen Jahren. Dem Versorger ist es ein
Anliegen, dass die Flächen im Einzugsbereich von Wassergewinnungsanlagen verantwortungsvoll bewirtschaftet werden. Im Sinne der EG-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL)wenden die Landwirte im „Maßnahmenraum Fulda-Flieden-Kalbach-Neuhof-Großenlüder-Eichenzell“ grundwasserschonende Verfahren an. Wertvolle fachliche Unterstützung leistet dabei die Ingenieurgemeinschaft für Landwirtschaft und Umwelt (IGLU). Das Fachbüro bietet den Landwirten individuelle Beratung an und führt Bodenuntersuchungen durch. Eine durchdachte Fruchtfolge und der Anbau von Zwischenfrüchten (z. B. Senf) sorgen dafür, dass die ausgebrachten Nährstoffe von den Pflanzen aufgenommen werden und nichtins Grundwasser gelangen. Schonende Bearbeitung erhöht die biologische Aktivität der Böden und verringert das Risiko der Erosion. Nicht zuletzt geht es um den bedarfsgerechten Einsatz von Dünger und damit auch um eine deutliche Reduzierung des Nitrat-Eintrags ins
Grundwasser. Ziel ist eine intelligente Dosierung und Verteilung von organischem und anorganischem Dünger. So werden die Pflanzen gut versorgt, aber nicht mit Nährstoffen überfrachtet (z. B. Stickstoff). Unterstützt vom Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz werden so die Landwirte seit mehreren Jahren intensiv angeleitet. Das nützt den Verbrauchern und schützt die Natur.
 

Fakten zur Trinkwasserversorgung der RhönEnergie Fulda-Gruppe

• Die RE-Gruppe versorgt rund 82.000 Menschen zuverlässig mit Trinkwasser, und zwar in Fulda (ohne Edelzell), Eichenzell und Ebersburg.
• Die Förderung, Aufbereitung und Verteilung des Trinkwassers liegt in den Händen der OsthessenNetz GmbH, einer Tochter der RhönEnergie      Fulda.
• Das Unternehmen verfügt über 30 ertragreiche Brunnen, die im Schnitt 150 Meter (rd. 25 – 250 m) tief sind. Davon stadtnah 8 in der Fulda-Aue und 15 in Fulda-West sowie 7 in der Rhön. Sie haben eine Leistung von 25 bis 70 m³/h. Hinzu kommen sechs Quellen in der Rhön.
• Das Unternehmen betreibt mehrere moderne Wasserwerke. Das größte befindet sich in Fulda in der Frankfurter Straße und bedient die Stadt Fulda, das zweitgrößte ist in Götzenloch (Gemeinde Ebersburg). Der Anteil des Quell- und Brunnenwassers, das über das Wasserwerk Götzenloch in die Stadt kommt, beträgt rund ein Sechstel der in Fulda benötigten Gesamtmenge.
• Allein im Gebiet der Stadt Fulda gibt es 9 Hochbehälter mit einer Pufferspeicher-Kapazität von 15.680 Kubikmeter (= 15.680.000 Liter). Besonders große Hochbehälter befinden sich am Frauenberg und am Aschenberg.
• Das Rohrnetz der OsthessenNetz GmbH ist 860 Kilometer lang.
• Im Jahr 2019 hat die RhönEnergie Fulda rd. 4,9 Millionen m³ Trinkwasser an ihre Kunden abgeben (alle Wasserwerke zusammen).
• In der Wassersparte der RhönEnergie Fulda-Gruppe sind 26 Personen tätig.
Weitere Informationen unter www.re-fd.de
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