RhönSprudel Gruppe erhält Zertifikat für Nachhaltigkeit

Eichenzell. Die RhönSprudel Gruppe veröffentlicht erstmalig umfassenden Nachhaltigkeitsbericht. Die Dokumentation schlüsselt die Ziele und Maßnahmen zur Senkung des Energie- und Ressourcenverbrauchs, zum Boden- und Gewässerschutz sowie zur Unterstützung von Projekten aus den Bereichen Natur- und Artenschutz auf.

Nachhaltigkeit steht bei der familiengeführten RhönSprudel Gruppe mit ihren Mineralbrunnen RhönSprudel, Bad Liebenwerda und Spreequell – schon aufgrund der ursprünglichen Reinheit des Naturprodukts Mineralwasser – seit jeher im Fokus. Um das auch in der Unternehmensphilosophie verankerte Streben nach gelebter Verantwortung für Natur, Gemeinwohl, Region und Mitarbeiter offiziell nachvollziehbar zu machen und nach anerkanntem Standard zu dokumentieren, legt RhönSprudel jetzt erstmalig einen offiziellen Nachhaltigkeitsbericht für das Jahr 2019 vor.
Der Report erfüllt sämtliche Vorgaben des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) und wurde gemäß den Berichtsrichtlinien der Global Reporting Initiative (GRI) sowie des Sustainability Reporting Standard (SRS) veröffentlicht.[1] Die korrekte Umsetzung und vollumfängliche Einhaltung aller Berichtsvorgaben bestätigte das unabhängige Prüfinstitut GUTcert bereits im Sommer 2020 im Rahmen einer offiziellen Zertifikatsübergabe.
„Als Gruppe mit mehreren regionalen Mineralbrunnen ist es für uns ein Selbstverständnis, Maßnahmen und Ziele zum besonderen Schutz der Umwelt und der natürlichen Ressourcen zu verfolgen, um das wertvolle Gut Mineralwasser zu schützen. Wir freuen uns mit der Veröffentlichung des RhönSprudel Nachhaltigkeitsberichtes 2019 jetzt unsere Bemühungen und Ziele im Bereich der Nachhaltigkeit für jedermann einsehbar und nachprüfbar transparent darlegen zu können“,
erklärt Christian Schindel, geschäftsführender Gesellschafter der RhönSprudel Gruppe. Die Mineralbrunnen der RhönSprudel Gruppe sind bereits für ein erfolgreiches Umweltmanagementsystem gemäß DIN EN ISO 14001 zertifiziert. Im jetzt erschienenen Nachhaltigkeitsbericht werden die Ziele und Maßnahmen zur Senkung des Energie- und Ressourcenverbrauchs, zum Boden- und Gewässerschutz sowie zur Unterstützung von Projekten aus den Bereichen Natur- und Artenschutz detailliert aufgeschlüsselt.
Hierzu zählen unter anderem die konkrete Berechnung der Treibhausgasemissionen sowie deren Reduktion durch Steigerung der Energieproduktivität um 1 Prozent pro Jahr. Auch das betriebseigene Blockheizkraftwerk, welches 75 Prozent des Energiebedarfs am Standort in Ebersburg-Weyhers abdeckt, sowie Investitionen in erneuerbare Energien, wie Fotovoltaik-Technik und energieeffizientere Anlagentechnik, tragen dazu bei, den Energiebedarf der Unternehmensgruppe nachhaltig zu senken.
Im Bereich des Umweltmanagements legt die RhönSprudel Gruppe besonderen Wert auf Maßnahmen zum Boden- und Gewässerschutz und unterstützt regionale Landwirte bei der Reduktion des Düngemitteleinsatzes. Eine weitere Maßnahme stellt die Förderung eines Demo-Hofes zum Erhalt des ÖKO-Siegels dar. Darüber hinaus setzt sich der MineralBrunnen RhönSprudel für ökologische Projekte und namenhafte Initiativen, wie beispielsweise das Biosphärenreservat Rhön, die Wildlandstiftung Bayern und den Naturschutzbund Deutschland (NABU) ein, während die Mineralquellen Bad Liebenwerda Projekte des Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft und das Grünhausprojekt des NABU unterstützen.
Im Handlungsfeld der gesellschaftlich ökonomischen Verantwortung verfolgt die RhönSprudel Gruppe unter anderem das Ziel, den Einkauf bei verantwortungsvollen Lieferanten aus der Region noch weiter auszubauen. Die familiengeführte Unternehmensgruppe legt besonderen Wert darauf, die Mitarbeiter in die nachhaltige Unternehmensentwicklung einzubeziehen.
Umfangreiche Mitarbeiterbefragungen sowie ein betriebliches Melde- und Vorschlagswesen tragen dazu bei, Optimierungspotenziale aufzudecken. So konnten in den vergangenen Jahren zahlreiche Maßnahmen gemeinsam mit der Belegschaft angeregt und umgesetzt werden. Hierzu zählen unter anderem die Einführung eines Gesundheitsmanagements, das Angebot regelmäßiger Gesundheitsaktionen (zum Beispiel Präventionskurse, Grippeimpfungen, Physiotherapie am Arbeitsplatz), die Einführung eines Bonusheftes zur Förderung der Teilnahme an Gesundheitsaktionen, ein bezuschusstes E-Bike-Leasing sowie eine Ferienbetreuung für Mitarbeiterkinder. Zudem haben alle Mitarbeiter der RhönSprudel Gruppe die Möglichkeit, eine vom Arbeitgeber bezuschusste Altersvorsorge abzuschließen.
Seit 2019 besteht eine Kooperation mit dem pme Familienservice, der die Mitarbeiter in allen Lebenslagen unterstützt. Innerhalb der Gruppe kommt einer nachhaltigen Nachwuchsförderung und Weiterentwicklung der Mitarbeiter eine große Bedeutung zu. Dies umfasst das Angebot von sieben unterschiedlichen Ausbildungsberufen, der Möglichkeit, Praktika oder duale Studiengänge zu absolvieren, sowie von Weiterbildungs- und Trainingsmaßnahmen für alle Mitarbeiter.
Außerhalb der Organisation engagiert sich die RhönSprudel Gruppe für soziale Projekte in den umliegenden Gemeinden und für die deutsche Familienstiftung. Besonderes Engagement zeigt der Spreequell Mineralbrunnen mit der Unterstützung der Gangway e.V. (Straßensozialarbeit mit Jugendlichen und Erwachsenen in Berlin) oder dem Partnerschaftsprojekt mit der Berliner Stadtmission. Nachhaltigkeitsstreben der RhönSprudel Gruppe ist als Prozess gedacht. Mittelfristig wird der klimaneutrale Produktionsstandort anvisiert.
„Nachhaltigkeit ist ein Prozess, kein Projekt“,
sagt Angelika Wittstock, Nachhaltigkeitsmanagerin der RhönSprudel Gruppe und ergänzt, dass
„unsere Bestrebungen als Eckpfeiler einer Unternehmensphilosophie gemeinsam kontinuierlich weiterentwickelt werden müssen, um den Weg zu einem nachhaltigen Unternehmen auch zukünftig weiter zu verfolgen.“
Mit diesem Ausblick strebt die RhönSprudel Gruppe mittelfristig die Klimaneutralität der Unternehmen MineralBrunnen RhönSprudel, Mineralquellen Bad Liebenwerda und Spreequell Mineralbrunnen an. Der Nachhaltigkeitsbericht der RhönSprudel Gruppe wird jährlich aktualisiert und veröffentlicht.
Weitere Informationen unter www.deutscher-nachhaltigkeitskodex.de
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