Transparenzoffensive der IHK-Organisation

Mit dem Portal "IHKtransparent" wollen die 80 deutschen Industrie- und Handelskammern (IHKs) Unternehmen, Politik und Öffentlichkeit einen umfassenden Einblick in ihre Struktur, Arbeit und Finanzen geben.

Über das Ziel sagte der stellvertretende DIHK-Hauptgeschäftführer Achim Dercks: "Wir wollen als Organisation konsequenter kommunizieren, was wir tun, und damit auch manche Diskussion versachlichen." Und, so Dercks weiter, "wir wollen zeigen, dass die Alternative zur gesetzlichen Mitgliedschaft nicht Freiwilligkeit ist, sondern am Ende mehr Staat und höhere Kosten."
Ob die Zahl der Ausbildungsverträge und Existenzgründungsberatungen, die Höhe von Einnahmen und Erträgen, Mitarbeiterzahlen oder auch Pensionsrückstellungen - viele relevante IHK-Daten wurden zusammengeführt, dokumentiert und jedem via Internet zugänglich gemacht. Durch die  Zusammenschau setzt die IHK-Organisation den Weg der Transparenz fort, der mit der Veröffentlichung der Bilanzen seit 2005 begonnen wurde.
Unter www.ihk-transparent.de werden Zahlen auch für jede einzelne IHK im Detail abgebildet. Zudem wird erläutert, was hinter den Fakten steht und warum IHK nicht automatisch gleich IHK ist. Achim Dercks: "Hier spielen regionale Entwicklungen, unterschiedliche Größe, Aufgabenstellungen und Beschlüsse der jeweiligen Vollversammlungen eine große Rolle."
Das Portal sei als "Work in progress" und als Teil der kontinuierlichen Weiterentwicklung der IHK-Organisation zu verstehen, erklärte der stellvertretende DIHK-Hauptgeschäftsführer. Er betonte, es solle in den nächsten Jahren kontinuierlich fortgeführt, aktualisiert und ausgebaut werden.