Hessen-Mikroliquidität

Das hessische Wirtschaftsministerium hat gemeinsam mit dem Finanzministerium und der Wirtschafts- und Infrastrukturbank (WIBank) das Hilfsprogramm speziell für kleine Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten aufgestellt, die wegen des Lockdowns finanzielle Engpässe erfahren.
Seit dem 1. Februar 2021 können wieder Anträge über das Online-Portal der WIBank gestellt werden. Wie in der ersten Tranche in 2020 steht die IHK Fulda ihren Mitgliedern als Kooperationspartner informierend zur Seite und begleitet beratend die Antragstellung.
Beantragt werden können mindestens 3.000 €, gedeckelt ist der Kredit bei 35.000 € zu einem Zinssatz von 0,75%. Die Darlehenslaufzeit beträgt sieben Jahre bei zwei tilgungsfreien Jahren. Getilgt wird monatlich vom Beginn des dritten bis zum Ende des siebten Jahres, wobei außerordentliche Tilgungen ab dem dritten Jahr bis 100% möglich sind, mindestens aber 20% der aufgenommenen Darlehenssumme betragen müssen.
Finanzierbar sind betriebliche Fixkosten einschließlich Wareneinkäufe oder Marketingausgaben, außerdem ein angemessener Unternehmerlohn. Antragstellende müssen weder Sicherheiten stellen, noch werden ihnen Gebühren oder weitere Kosten berechnet.
Seit Programmstart wurden im Portal 10.406 Anträge gestellt. Insgesamt 7.843 davon bestätigten die regionalen Kooperationspartner, was einem Darlehensvolumen von mehr als 231,4 Mio. Euro gleichkommt. Ausgezahlt hat die WIBank bis heute Kredite über 208,6 Mio. Euro. Das entspricht 7.094 Anträgen.
Ansprechpartner in der IHK Fulda ist Martin Räth, Telefon: 0661 284-14, E-Mail: raeth@fulda.ihk.de. Umfassende Informationen und Downloads finden Sie auf der Seite der WIBank.